Ein guter Vater baut seinen Kindern eine Spielbank

Hervorgehoben



Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (1)

 

Amanda Kwan & Ulrich Neininger

Ein chinesischer Investor machte Ferien am Mekong, als er von Thailand aus am laotischen Ufer, im Distrikt Tonpheung, auf einen Wald von blühenden Kapokbäumen aufmerksam wurde. Der Investor Zhao Wei 赵伟 ist Nordchinese, aber, so berichtet er in einem Interview, er habe im Süden, in Kanton, schon einmal Kapokbäume gesehen und wisse seither, dass der Kapokbaum als Baum der Helden den Opfergeist symbolisiere. Um den Wald aus der Nähe zu betrachten, bestieg er ein Boot, überquerte den Fluss und unternahm am anderen Ufer eine kleine Rundreise. Tatsächlich sah er hier, auf der laotischen Seite des Goldenen Dreiecks, eine malerische Landschaft. Eine derart schöne, völlig unberührte Gegend müsse man doch erschließen, sagte er sich. Das sei der richtige Platz, um „einen Beitrag für das Glück der Menschen zu leisten und ein Land des Glücks zu schaffen.“ Weiterlesen