{"id":965,"date":"2013-02-04T01:33:46","date_gmt":"2013-02-03T17:33:46","guid":{"rendered":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965"},"modified":"2018-11-26T18:40:33","modified_gmt":"2018-11-26T10:40:33","slug":"der-tod-von-dreizehn-schiffsleuten-auf-dem-mekong","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965","title":{"rendered":"Ein guter Vater baut seinen Kindern eine Spielbank"},"content":{"rendered":"<p><!-- Google Analytics --><br \/>\n<script>\n(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){\n(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),\nm=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)\n})(window,document,'script','https:\/\/www.google-analytics.com\/analytics.js','ga');<\/p>\n<p>ga('create', 'UA-33539497-1', 'auto');\nga('send', 'pageview');\n<\/script><br \/>\n<!-- End Google Analytics --><\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (1).<\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\"><\/h4>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein chinesischer Investor machte Ferien am Mekong, als er von Thailand aus am laotischen Ufer, im Distrikt Tonpheung, auf einen Wald von bl\u00fchenden Kapokb\u00e4umen aufmerksam wurde. Der Investor Zhao Wei \u8d75\u4f1f ist Nordchinese, aber, so berichtet er in einem Interview, er habe im S\u00fcden, in Kanton, schon einmal Kapokb\u00e4ume gesehen und wisse seither, dass der Kapokbaum als Baum der Helden den Opfergeist symbolisiere. Um den Wald aus der N\u00e4he zu betrachten, bestieg er ein Boot, \u00fcberquerte den Fluss und unternahm am anderen Ufer eine kleine Rundreise. Tats\u00e4chlich sah er hier, auf der laotischen Seite des Goldenen Dreiecks, eine malerische Landschaft. Eine derart sch\u00f6ne, v\u00f6llig unber\u00fchrte Gegend m\u00fcsse man doch erschlie\u00dfen, sagte er sich. Das sei der richtige Platz, um \u201eeinen Beitrag f\u00fcr das Gl\u00fcck der Menschen zu leisten und ein Land des Gl\u00fccks zu schaffen.\u201c<!--more--><sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-1' id='fnref-965-1' onclick='return fdfootnote_show(965)'>1<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck von seiner Reise gr\u00fcndete der Investor in Hongkong die Kapitalgesellschaft <em>Goldener Kapokbaum<\/em><sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-2' id='fnref-965-2' onclick='return fdfootnote_show(965)'>2<\/a><\/sup>, verhandelte mit der laotischen Regierung und pachtete im April 2007 f\u00fcr 99 Jahre ein 827 Hektar gro\u00dfes Gebiet, dem die Regierung im Jahr 2010 den Status einer <em>Sonderwirtschaftszone<\/em> zuerkannte.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-3' id='fnref-965-3' onclick='return fdfootnote_show(965)'>3<\/a><\/sup> Die Regierung erhielt daf\u00fcr von Zhao Wei die Zusage, dass seine Gesellschaft bis zum Jahre 2018 nicht weniger als 2,2 Milliarden US-Dollar in die Sonderzone investieren wird.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-4' id='fnref-965-4' onclick='return fdfootnote_show(965)'>4<\/a><\/sup> Zu den Investoren z\u00e4hlt die auch in Deutschland t\u00e4tige<em> Linkglobal Logistics<\/em>, die den Flughafen Schwerin-Parchim betreibt.<em> Parchim International<\/em> ist gewisserma\u00dfen ein Schwesterunternehmen der Sonderwirtschaftszone Goldenes Dreieck, wobei sich die Investorenversprechen an beiden Orten auff\u00e4llig gleichen: Ein Flughafen (in Laos: Huay Xai) soll zum internationalen Drehkreuz ausgebaut werden. In einer Freihandelszone sollen tausende von Arbeitspl\u00e4tzen geschaffen werden. Ein Kongresszentrum soll gebaut werden. Wissenschaftliche Forschungseinrichtungen sollen angesiedelt werden.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-5' id='fnref-965-5' onclick='return fdfootnote_show(965)'>5<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr einen im Goldenen Dreieck t\u00e4tigen Finanzier und Investor zeigt sich Zhao Wei erstaunlich kommunikativ. Er gibt lange Interviews, von denen eines auf Video im Internet abzurufen ist.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-6' id='fnref-965-6' onclick='return fdfootnote_show(965)'>6<\/a><\/sup> Es sind immer dieselben Themen, auf die er zur\u00fcckkommt: Wie wir die Laoten aus ihrer Armut und R\u00fcckst\u00e4ndigkeit befreien. Wie wir den Drogenhandel bek\u00e4mpfen. Wie wir die Laoten, die Kinder, zu sinnvoller Arbeit erziehen. Wie wir die \u00f6kologische Landwirtschaft vorantreiben. Wie wir das Ansehen der Chinesen im Ausland f\u00f6rdern. Er spricht \u00fcber seinen Kampf f\u00fcr das Gute so \u00fcberzeugend, dass auch die seltsamsten Behauptungen so klingen, als glaube er das alles selbst. Er hat Charisma und l\u00e4sst sich in Posen abbilden,\u00a0die deutlich dem Gro\u00dfen Vorsitzenden Mao abgeschaut sind. Seine Angestellten scheint er so von seinen Visionen zu begeistern, dass sie Besuchern des Kasinos ganz \u00fcberzeugt erz\u00e4hlen, der Vorsitzende Zhao baue hier ein neues Singapur.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Glaubt man seiner Erz\u00e4hlung, war Zhao Wei eher zuf\u00e4llig, als Tourist gef\u00fchrt von einem Reiseleiter, nach Thailand und Laos geraten. Tats\u00e4chlich aber war er mit der Region schon seit langem vertraut. Von Beruf Bauer und Barfu\u00dfarzt, hatte er zu Beginn der achtziger Jahre seine Heimat im Nordosten Chinas verlassen. Er machte Gesch\u00e4fte in Macao, verdiente Geld mit dem Schmuggel von Holz aus Birma nach Thailand und er\u00f6ffnete an der chinesischen Grenze, in dem birmanischen Ort<em> Mong La<\/em>, eine Spielbank. Viel ist \u00fcber seine Aktivit\u00e4ten vor dem Jahr 2007 nicht bekannt, nur dass sie sehr eintr\u00e4glich waren. Er geh\u00f6rt somit zu den Profiteuren der chinesischen \u00d6ffnungspolitik, die aus dem Nichts auftauchen und unversehens \u00fcber gigantische Verm\u00f6gen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er habe, wie der Vorsitzende Zhao stolz anmerkt, in der Sonderzone weitreichende Rechte. Er k\u00f6nne die Politik bestimmen. Nur d\u00fcrfe er keine eigene Au\u00dfenpolitik betreiben und keine eigene Armee aufstellen. Auch die Gerichtshoheit bleibe ihm verwehrt. Er hat nicht nur die Machtbefugnisse, er redet auch wie ein Politiker: \u201eWas dem wirtschaftlichen Aufbau der Sonderzone n\u00fctzt, daran m\u00fcssen wir festhalten. Was dem wirtschaftlichen Aufbau der Sonderzone nicht n\u00fctzt, das muss umgehend korrigiert werden. Nur so k\u00f6nnen wir der historischen Verantwortung f\u00fcr die Entwicklung der Sonderzone, der Verantwortung gegen\u00fcber der laotischen Zentralregierung und der Verantwortung gegen\u00fcber den Menschen gerecht werden.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-7' id='fnref-965-7' onclick='return fdfootnote_show(965)'>7<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So also begann die Gesellschaft vom Goldenen Kapokbaum mit ihrer Aufbauarbeit, die, wie Zhao Wei zu erkennen gibt, vor allem dem Wohle der armen Menschen dienen sollte. \u201eWir hatten Mitleid mit ihnen und wollten ihnen helfen. Wir f\u00fchlten uns wie Eltern, die ihre Kinder lieben und hoffen sie zum Guten zu beeinflussen und ihnen zu helfen.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-8' id='fnref-965-8' onclick='return fdfootnote_show(965)'>8<\/a><\/sup> Kinder k\u00f6nnen freilich widerspenstig und undankbar sein. Zhao Wei hatte solide H\u00e4user hochziehen lassen, die dann Haus f\u00fcr Haus und Reihe um Reihe exakt nach der Fluchtschnur ausgerichtet, f\u00fcr die neuen Bewohner bereit standen. Die Bauern, deren H\u00fctten seinen Erschlie\u00dfungspl\u00e4nen im Wege waren und deren Felder als Baugrund f\u00fcr seine Gro\u00dfprojekte gebraucht wurden, m\u00e4kelten nun an den Betonbauten herum, wollten partout ihre windschiefen Bambush\u00fctten nicht verlassen und weigerten sich auch ihre Felder aufzugeben. \u201eAls wir ihr Land besetzten, wehrten sie sich mit Sicheln und wollten uns am N\u00e4herkommen hindern. Zornentbrannt sagten sie, wir w\u00fcrden ihr Land rauben.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-9' id='fnref-965-9' onclick='return fdfootnote_show(965)'>9<\/a><\/sup> Reifen wurden durchstochen, und die Einheimischen zeigten sich auch sonst in jeder Weise aufs\u00e4ssig. Nicht einmal die Aussicht fortan jeden Tag auf dem freien Platz zwischen den H\u00e4userreihen das traditionelle Wasserfest zu feiern und vor Touristen zu tanzen, konnte sie bes\u00e4nftigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei machten es sich die Investoren, wie sich Zhao Wei erinnert, nicht leicht beim Aufbau:\u00a0 \u201eAm Anfang haben wir auf dem Boden geschlafen und Flusswasser getrunken.\u201c Eigenh\u00e4ndig h\u00e4tten sie die Ziegel gebrannt, Stra\u00dfen gebaut und Steine geschottert. Ihr Vorbild sei der unerschrockene Yu Gong gewesen, dem nach einer alten Legende der Himmelsgott half, die Berge zu versetzen, die ihm im Wege standen. \u201eDas Volk ist der Gott, der uns hilft die Berge zu versetzen\u201c, zitiert der Vorsitzende Zhao den Vorsitzenden Mao.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-10' id='fnref-965-10' onclick='return fdfootnote_show(965)'>10<\/a><\/sup> Dem laotischen Volk freilich eilt es nicht mit dem Versetzen der Berge. So sind in der Sonderwirtschaftszone fast ausschlie\u00dflich Chinesen besch\u00e4ftigt. Dagegen beklagen sich die Einheimischen \u00fcber das nicht eingehaltene Versprechen von Arbeitspl\u00e4tzen.\u00a0 Ein Reporter der Parteizeitung <em>Huanqiu Shibao<\/em> (<em>Global Times<\/em>, Peking) hat vor Ort das Problem erkannt. \u201eDie Kultur der Chinesen flei\u00dfig Geld zu verdienen und die laotische Tr\u00e4gheitskultur und der Buddhismus bilden einen deutlichen Gegensatz.\u201c Er bem\u00e4ngelt freilich auch, dass einige Chinesen despotisch auftreten. So komme es gelegentlich zu antichinesischen Ressentiments, und manche Leute meinten sogar, dass \u201ehier nicht mehr Laos, sondern China sei.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-11' id='fnref-965-11' onclick='return fdfootnote_show(965)'>11<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als \u00f6kologisches Erholungsgebiet soll die Sonderwirtschaftszone Touristen aus aller Welt anlocken. Chinesen brauchen f\u00fcr die Einreise kein Visum. Sie m\u00fcssen nur eine nominelle Geb\u00fchr entrichten. Sonstige Ausl\u00e4nder brauchen ein kostspieliges Visum.\u00a0 Es sollen eine Reihe gro\u00dfer Hotels, Restaurants, ein Einkaufszentrum, ein Erlebnispark, ein Zoo, Golfpl\u00e4tze und andere Sportanlagen gebaut werden. Auch ein Museum, das den Kampf gegen die Rauschgiftsucht dokumentiert, ist in Planung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An einem Nebenfluss des Mekongs soll zur Energieversorgung der Sonderzone ein Staudamm gebaut werden. Am Mekong hingegen ist schon die Betondecke fertig, die, um die Bodenerosion aufzuhalten, einen langen Abschnitt der Uferb\u00f6schung bedeckt. Schnurgerade Asphaltstra\u00dfen durchziehen das Gel\u00e4nde. Die touristisch erschlossene Umgebung soll die Dichter zum dichten und die Maler zum malen anregen. Selbst die <em>gelehrten Einsiedler<\/em><sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-12' id='fnref-965-12' onclick='return fdfootnote_show(965)'>12<\/a><\/sup> werden sich in der Sonderwirtschaftszone zu Hause f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erstaunlich wenig spricht Zhao Wei \u00fcber seine Spielbank. Dass sich auf einem Gel\u00e4nde, auf dem so viele fortschrittliche, \u00f6kologische, wissenschaftliche und k\u00fcnstlerische Einrichtungen geplant sind, als erstes eine Spielbank er\u00f6ffnet wurde (2009), scheint ihm nachgerade peinlich zu sein. Er r\u00e4umt ein, dass das Gl\u00fccksspiel durchaus ein \u00dcbel ist. Aber es gelte hier mit einem kleinen \u00dcbel ein gro\u00dfes \u00dcbel zu bek\u00e4mpfen.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-13' id='fnref-965-13' onclick='return fdfootnote_show(965)'>13<\/a><\/sup> Das gro\u00dfe \u00dcbel ist der Drogenhandel, der zerschlagen werden muss. Dazu brauche es eine <em>Ersatzwirtschaft<\/em>.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-14' id='fnref-965-14' onclick='return fdfootnote_show(965)'>14<\/a><\/sup> \u201eWir entwickeln hier die Tourismuswirtschaft, um dadurch die Opiumwirtschaft zu ersetzen. So blockieren wir die M\u00e4chte des B\u00f6sen.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-15' id='fnref-965-15' onclick='return fdfootnote_show(965)'>15<\/a><\/sup> Gelegentlich erweist sich die Blockade indes als l\u00fcckenhaft. So fand die Polizei im September 2011 in den R\u00e4umen des Kasinos zwanzig S\u00e4cke mit Amphetaminen im Wert von 1,6 Millionen US $, Pillen, deren Herkunft sich niemand so richtig erkl\u00e4ren konnte.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-16' id='fnref-965-16' onclick='return fdfootnote_show(965)'>16<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Spielbank wird also gebaut, um die Laoten, die Kinder, vom Drogenhandel abzuhalten. Der Vater hat dabei gro\u00dfe Vorbilder. Schon die Namenswahl \u2013 <em>Kings Romans<\/em> hei\u00dft das Kasino auf Englisch \u2013 verweist auf<em> Caesars Palace<\/em> in Las Vegas. Dem Kasinodach wurde eine gewaltige goldene Krone aufgesetzt, die nun die Landschaft des Goldenen Dreiecks beherrscht. Das Geb\u00e4ude ist von Plastiken antiker Heroen umstellt, die, jeder mit dem Stock des J\u014dd\u014d-K\u00e4mpfers bewaffnet, das Kasino vor den b\u00f6sen M\u00e4chten besch\u00fctzen. In der gigantischen Eingangshalle thront Zeus vor einem Meer taoistischer Gl\u00fcckswolken. In der Hand h\u00e4lt er einen Engel. Seinen Thron zieren vier nackte Sch\u00f6nheiten. Die W\u00e4nde sind mit gro\u00dffl\u00e4chigen \u00d6lgem\u00e4lden ausgestattet, alles Kopien alter europ\u00e4ischer Meister. Oft wird, als eine der bekannteren Gestalten der Antike, Jesus auf den Bildern gezeigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er werde, k\u00fcndigt Zhao Wei an, eine Marke schaffen, die Tourismusmarke <em>Goldenes Dreieck<\/em>.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-17' id='fnref-965-17' onclick='return fdfootnote_show(965)'>17<\/a><\/sup> Die Sonderzone soll eine \u201ePlattform f\u00fcr die wirtschaftliche Einigung der ASEAN-Staaten\u201c bilden. Dazu hat er eine Expertenkommission berufen, die einen \u201ewissenschaftlichen Tourismusplan\u201c entwerfen und Konzepte f\u00fcr eine \u00f6kologische Landwirtschaft und eine \u201eTourismuslandwirtschaft\u201c entwickeln soll.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-13' id='fnref-965-13' onclick='return fdfootnote_show(965)'>13<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegenw\u00e4rtig (Dezember 2012) ist neben dem Kasino ein Luxushotel, das <em>Kapok Garden<\/em>, in Betrieb. In einem schon etwas heruntergekommenen Betonkomplex befinden sich L\u00e4den und Restaurants. Das Sicherheitsb\u00fcro der Sonderwirtschaftszone verk\u00fcndet auf roten Spruchb\u00e4ndern:\u00a0\u201eWer Drogen nimmt, begeht Selbstmord. Wer mit Drogen handelt, t\u00f6tet Menschen.\u201c Die Restaurants servieren chinesische Spezialit\u00e4ten, und die L\u00e4den verkaufen aus China importierte Waren. Eine Schar junger, leicht bekleideter Frauen, die auf\u00a0 ihre Weise die Tourismusmarke <em>Goldenes Dreieck <\/em>verk\u00f6rpert, wohnt dem Einkaufszentrum gegen\u00fcber T\u00fcr an T\u00fcr in einem Flachbau. Ein Schild k\u00fcndigt an, dass es hier durch die \u201eT\u00fcr der Hundert Freuden\u201c geht.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-19' id='fnref-965-19' onclick='return fdfootnote_show(965)'>19<\/a><\/sup> Damit auch die weltfremden G\u00e4ste in der Sonderwirtschaftzone, die gelehrten Einsiedler, wissen, was sie hinter der T\u00fcr erwartet, ist die Aufschrift vom Bild einer sich erwartungsvoll beugenden Nackten begleitet. So liberal sind die Verh\u00e4ltnisse in der Sonderzone, dass die Unternehmen auf die \u00fcblichen Tarnungen \u2013 Friseursolon, Massagesalon, Sch\u00f6nheitssalon\u00a0\u2013 verzichten k\u00f6nnen. Es sind einfach Bordelle.\u00a0 Von den \u00fcbrigen angek\u00fcndigten Freizeiteinrichtungen ist ansonsten noch nicht\u00a0 viel zu sehen. F\u00fcr die geplanten sechzehn Golfpl\u00e4tze gibt es freilich schon eine Driving Range, auf dem die Golfspieler ihre langen Schl\u00e4ge ein\u00fcben k\u00f6nnen.\u00a0 Eine Reihe von K\u00e4figen mit Tigern, Kragenb\u00e4ren und Hirschen\u00a0 \u2013 Tieren also, die der traditionellen chinesischen Medizin teuer sind\u00a0\u2013 bieten einen traurigen Anblick. Auch die Affen, die dort herumturnen, werden wohl nicht zur Belustigung von Touristen gehalten. Weitab im Feld werben drei Pferdchen f\u00fcr den k\u00fcnftigen Reiterhof.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">650 Millionen US $ sollen bislang in die Sonderwirtschaftszone geflossen sein.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-20' id='fnref-965-20' onclick='return fdfootnote_show(965)'>20<\/a><\/sup> Entstanden ist dabei erst wenig, was nicht zum \u00fcblichen Betrieb einer Spielbank geh\u00f6rt. Zhao Wei zeigt sich mit dem inzwischen Erreichten dennoch sehr zufrieden. Es\u00a0 gehe ihm nicht ums Geld. Auf diese Festellung legt er immer wieder Wert. Er wolle nur, dass sich die Sonderwirtschaftszone gut entwickelt, der Drogenhandel versiegt, und die Leute ohne diesen Handel gut leben k\u00f6nnen. \u201eDer Mensch sollte in seinem Leben etwas tun, was f\u00fcr die Gesellschaft von Bedeutung ist.\u201c Er jedenfalls strebe danach Tugend anzusammeln und das Gute zu verbreiten.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-21' id='fnref-965-21' onclick='return fdfootnote_show(965)'>21<\/a><\/sup> Die Einheimischen, h\u00e4tten ihn da mittlerweile verstanden. Sie l\u00e4chelten nun immer, und viele Menschen die fr\u00fcher in Plastiksandalen herumliefen, tr\u00fcgen nun Anz\u00fcge. Sie seien \u201ewie kleine Kinder, die nun von den Chinesen erzogen worden sind.\u201c F\u00fcr diese Erziehungsarbeit habe ihn der Vorsitzende der laotischen Nationalversammlung ger\u00fchmt:\u00a0 \u201eUnser Volk sieht in Ihnen einen Gott.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965#fn-965-22' id='fnref-965-22' onclick='return fdfootnote_show(965)'>22<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er k\u00f6nnte sich jetzt zur\u00fccklehnen und zusehen, wie sein Lebenswerk w\u00e4chst und gedeiht &#8211; w\u00e4ren da nicht die M\u00e4chte des B\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber diese M\u00e4chte berichten wir in der demn\u00e4chst erscheinenden zweiten Folge unserer\u00a0 Notizen: <em>Der Tod der dreizehn Schiffsleute auf dem Mekong<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peking, 3. Februar 2013\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a9 2013 Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger (u.neininger@hotmail.com)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Szenen aus der Sonderzone, Dezember 2012:<\/strong><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i2.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans131.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans13\" src=\"https:\/\/i2.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans131.jpg?resize=266%2C176\" alt=\"KingsRomans13\" width=\"266\" height=\"176\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Krone \u00fcber dem Goldenen Dreieck<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i1.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans12\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans121.jpg?resize=266%2C176\" alt=\"KingsRomans12\" width=\"266\" height=\"176\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Antike J\u014dd\u014d-K\u00e4mpfer<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans02\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans02.jpg?resize=176%2C266\" alt=\"Kings Romans Eingangshalle\" width=\"176\" height=\"266\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\">Eingangshalle der Spielbank<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans01\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans01.jpg?resize=176%2C266\" alt=\"Zeus vor taoistischen Gl\u00fcckswolken\" width=\"176\" height=\"266\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\">Zeus vor taoistischen Gl\u00fcckswolken<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans14.jpg\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans14.jpg?resize=266%2C121\" alt=\"Bordellgel\u00e4nde\" width=\"266\" height=\"121\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\">Bordellhof<\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" title=\"Artikelbild festlegen\" href=\"https:\/\/i1.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266\" title=\"KingsRomans05\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/KingsRomans05.jpg?resize=266%2C176\" alt=\"Der erst in einer Reihe von Tigerk\u00e4figen\" width=\"266\" height=\"176\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\">Tigerk\u00e4fige<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (1). &nbsp; \u00a0 Ein chinesischer Investor machte Ferien am Mekong, als er von Thailand aus am laotischen Ufer, im Distrikt Tonpheung, auf einen &hellip; <a href=\"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=965\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":2698,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/KingsRomans181-300x199-2-3.jpg?fit=281%2C127","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p6Wjv0-fz","jetpack-related-posts":[{"id":405,"url":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=405","url_meta":{"origin":965,"position":0},"title":"Das China der Europ\u00e4er (2): Das instrumentalisierte China","date":"10. 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