{"id":2222,"date":"2015-11-27T21:13:31","date_gmt":"2015-11-27T20:13:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222"},"modified":"2018-11-26T19:27:27","modified_gmt":"2018-11-26T11:27:27","slug":"eine-missglueckte-heimholung-chinesischer-kriegsgefallener","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222","title":{"rendered":"Die umherirrenden Seelen von Myitkyina. Notizen zu einer gescheiterten Heimholung"},"content":{"rendered":"<p><!-- Google Analytics --><br \/>\n<script>\n(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){\n(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),\nm=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)\n})(window,document,'script','https:\/\/www.google-analytics.com\/analytics.js','ga');<\/p>\n<p>ga('create', 'UA-33539497-1', 'auto');\nga('send', 'pageview');\n<\/script><br \/>\n<!-- End Google Analytics --><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (5).<\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Nach Hause zu kommen, das ist die Sehnsucht vieler umherirrender Heldenseelen.\u00a0<\/em>\u65f6\u4ee3\u5468\u62a5 ( Wochenzeitung <em>Das Zeitalter<\/em>) vom 25. Jan. 2013.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den immer wieder beschworenen Gr\u00fcndungsmythen der Volksrepublik China geh\u00f6rt der Krieg gegen die Japaner. Der entscheidende Anteil der Kuomintang-Truppen im Kampf gegen die Invasoren blieb dabei lange verschwiegen. Unbeachtet blieb dann auch der Kampf der Kuomintang in Birma an der Seite der Amerikaner und Engl\u00e4nder. Chinesische H\u00e4ndler, die in den achtziger Jahren, nach einer langen Unterbrechung der Handelsbeziehungen, wieder in die Nachbarl\u00e4nder reisten, berichteten aus Birma von Kriegsgr\u00e4bern, an die sich in China niemand mehr zu erinnern schien.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Japaner waren im Fr\u00fchjahr 1942 in Birma einmarschiert. Sie eroberten Rangun und standen kurz danach schon vor den \u00d6lfeldern von Yenangyaung, wo sie siebentausend Soldaten der Kolonialmacht einkesselten.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-1' id='fnref-2222-1' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>1<\/a><\/sup> Den Eingeschlossenen gelang der Ausbruch erst, nachdem ihnen der Kuomintang-General Sun Liren mit seinen Truppen zu Hilfe kam. Die Japaner aber r\u00fcckten weiter nach Norden bis nach Myitkyina im Kachin-Staat vor. Damit war die Kuomintang, die von S\u00fcdwestchina aus den Krieg gegen die japanische Besatzung f\u00fchrte, vom Nachschub \u00fcber Land abgeschnitten. Das amerikanische R\u00fcstungsmaterial, das die Chinesen dringend brauchten, musste nun \u00fcber eine Luftbr\u00fccke vom indischen Assam nach Kunming in Y\u00fcnnan transportiert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der von Chiang Kaishek ernannte Generalstabschef der Kuomintang-Armee, der Amerikaner Joseph Stilwell, zog im Fr\u00fchjahr 1944 chinesische und amerikanische Einheiten zur R\u00fcckeroberung von Myitkyina zusammen. Eigentlich waren seine Truppen daf\u00fcr zu schwach, aber Stilwell, der die Briten hasste und ihren Oberbefehlshaber in Birma, Louis Mountbatten, als\u00a0\u201eeinf\u00e4ltigen Arsch\u201c verachtete<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-2' id='fnref-2222-2' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>2<\/a><\/sup>, wollte von den \u201eLimies\u201c keine Verst\u00e4rkung anfordern, zumal er ihnen nachtrug, dass sie ihn in Birma formal Mountbattens Kommando unterstellt hatten.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-3' id='fnref-2222-3' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>3<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Berichte der \u201eNewsboys\u201c von <em>Readers Digest<\/em> und <em>Time<\/em> hatten den eigenwilligen General in den USA popul\u00e4r gemacht. So war seine Ank\u00fcndigung der Kampf um Myitkyina solle einen \u201eAmerican flavor\u201c erhalten<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-4' id='fnref-2222-4' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>4<\/a><\/sup>, gewiss auch von dem Wunsch getragen, den vielen Bewunderern daheim eine Freude zu bereiten. (\u201eGreat stuff for the newsboys.\u201c)<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-5' id='fnref-2222-5' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>5<\/a><\/sup> Die als <em>Merrill\u2019s Marauders<\/em> bekannt gewordenen amerikanischen Truppen, die schon auf dem Weg durch feindliches Gebiet schwere Verluste erlitten hatten, wurden bei der dreimonatigen Belagerung von Myitkyina fast v\u00f6llig aufgerieben. Die Masse der gefallenen Belagerer bestand indes aus Chinesen. Die Japaner r\u00e4umten schlie\u00dflich ihre Stellung, ihr General beging Selbstmord, und seine Soldaten durchbrachen den Belagerungsring und zogen sich weiter nach S\u00fcden zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im kommunistischen China waren diese Ereignisse unbekannt geblieben, bis die neu erwachten Nationalisten sich an die gefallenen Landsleute zu erinnern begannen. Die Kuomintang in Taiwan war mittlerweile eine von Peking hofierte Kraft, und das einst sinophobe birmanische Milit\u00e4r war nun der Regierung in Peking, die so viel Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Gener\u00e4le zeigte, freundschaftlich verbunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>II.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im November 2015 bewegte sich eine lange Fahrzeugkolonne der in Shenzhen residierenden patriotischen <em>Longyue Wohlt\u00e4tigkeitsstiftung<\/em><sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-6' id='fnref-2222-6' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>6<\/a><\/sup> auf Myitkyina zu. Die Stiftung beabsichtigte, die sterblichen \u00dcberreste von vorerst 347 chinesischen Soldaten in sechs Reisebussen nach Y\u00fcnnan heimzuholen. Im Kreis Shidian sollte dann ein Empfangskomitee die Heldenseelen mit Salutsch\u00fcssen und brennenden Kerzen begr\u00fc\u00dfen.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-7' id='fnref-2222-7' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>7<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Knochen der Soldaten wurden im Haus der <em>Y\u00fcnnaner Landsmannschaft<\/em> gelagert. Dahin waren sie auf ungew\u00f6hnliche Weise geraten: In den f\u00fcnfziger und sechziger Jahren hatte die birmanische Armee die chinesischen Kriegsgr\u00e4ber einebnen lassen.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-8' id='fnref-2222-8' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>8<\/a><\/sup> Als 1963 die Bagger die Grabst\u00e4tten der 40. und 50. Kuomintang-Division in Myitkyina zerst\u00f6rten, sammelten ortsans\u00e4ssige Chinesen des Nachts die \u00fcberall verstreuten Knochen ein, begruben sie an anderer Stelle oder verwahrten sie in Verstecken.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-9' id='fnref-2222-9' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>9<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Glaube, dass Tote ohne ordentliches Grab keine Ruhe finden, ist in der chinesischen Tradition tief verwurzelt. Dass die ruhelosen Toten von Myitkyina im Kampf gegen die Japaner gefallen sind, bereitet den chinesischen Nationalisten zus\u00e4tzlichen Kummer. Die Seelen der Gefallenen jagen des Nachts in wilden Scharen \u00fcber das Schlachtfeld. Ein ganzer Trupp von ihnen, so schilderte es ein einheimischer buddhistischer M\u00f6nch, sei einmal laut klagend auf ihn zu gerannt, um sich zu beschweren, dass die Nachwelt die Gefallenen v\u00f6llig vergessen habe. Als ein Repr\u00e4sentant der patriotischen Stiftung von diesen Klagen erfuhr, bat er den M\u00f6nch, den Toten auszurichten: \u201eWir haben euch nicht vergessen, wir werden kommen, um euch nach Hause zu bringen.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-10' id='fnref-2222-10' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>10<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei ihrer Ankunft in Myitkyina erlebte die patriotische Abordnung indes eine Entt\u00e4uschung. Die Landsmannschaft, die Verwalterin der Knochen, hatte den Zugang zu ihrem Versammlungshaus versperrt und wollte sich keineswegs von den Toten trennen. Myitkyina, wo einige Tausend Chinesen wohnen, war zur Kaiserzeit ein Zufluchtsort f\u00fcr die Mitglieder von Geheimgesellschaften gewesen.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-11' id='fnref-2222-11' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>11<\/a><\/sup> Im Bezirk siedelten sich auch schon sehr fr\u00fch chinesische H\u00e4ndler und landlose Bauern an. Die meisten chinesischen Einwohner kommen aber aus Familien ehemaliger Kuomintang-Soldaten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Landsmannschaft schickte die Kolonne unverrichteter Dinge zur\u00fcck nach China und gab eine Presseerkl\u00e4rung heraus, in der sie die mangelnde Legitimit\u00e4t der Stiftung, ihre undurchsichtigen Entscheidungen und die kostspielige Geltungssucht ihrer Tr\u00e4ger r\u00fcgte. Es solle hier sehr viel Geld f\u00fcr die Umbettung von Toten ausgegeben werden, deren Nachfahren das Geld viel dringender brauchen k\u00f6nnten. Kritisiert wurde insbesondere das gro\u00dfspurige Gehabe der Stiftung. Die riesige Wagenkolonne erwecke den Eindruck \u201eman w\u00fcrde der staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t Birmas nicht genug Beachtung schenken.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-12' id='fnref-2222-12' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>12<\/a><\/sup> Im \u00dcbrigen wies die Landsmannschaft darauf hin, dass sie ein eigenes Grabmal plane, und die Knochen daf\u00fcr brauche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eigentlich sei es doch, hie\u00df es nun in der Presse, Aufgabe der chinesischen Regierung, sich um die Gefallenen zu k\u00fcmmern. Umso mehr weil es hier gilt, sich an den Japanern zu messen. Zu den wenigen chinesischen Gefallenen, die eine w\u00fcrdige Ruhest\u00e4tte gefunden haben, geh\u00f6rten die Taiwaner, die von der japanischen Besatzungsmacht eingezogen, f\u00fcr Japan gestorben waren. Die Japaner haben sogar ihren Milit\u00e4rpferden ein Monument errichtet. Ein in der N\u00e4he von Mandalay aufgestellter Gedenkstein nennt die Namen von 763 auf dem Feld der Ehre gefallenen R\u00f6ssern.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-13' id='fnref-2222-13' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>13<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>III.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Eifer der Patrioten bringt die Regierung in Peking in eine schwierige Lage. Die Engl\u00e4nder und Amerikaner hatten in Birma den westlichen Imperialismus gegen die Japaner verteidigt, und die Chinesen hatten sie dabei unterst\u00fctzt. Auch hatten sich unter der Fahne der Kuomintang nicht nur reine, edle Freiheitsk\u00e4mpfer versammelt. Beim ihrem Abzug waren die chinesischen Soldaten als Pl\u00fcnderer derart gef\u00fcrchtet, dass die Bauern entlang der R\u00fcckzugsroute die D\u00f6rfer r\u00e4umten und sich mit ihren Habseligkeiten und ihren Haustieren in die W\u00e4lder fl\u00fcchteten.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-14' id='fnref-2222-14' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>14<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Birmanen gibt es also keine chinesischen Helden zu feiern. Pomp\u00f6se Zeremonien und die Errichtung von gro\u00dfartigen Denkm\u00e4lern sind da nicht erw\u00fcnscht und k\u00f6nnten, wie es die Landsmannschaft angedeutet hat, als Missachtung der birmanischen Souver\u00e4nit\u00e4t verstanden werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Regierung in Peking wei\u00df um diese Empfindlichkeiten und hat ihren Botschafter in Birma erkl\u00e4ren lassen: \u201eWir billigen nicht, dass irgendwelche Personen oder Organisation \u00fcber die sterbliche \u00dcberreste der chinesischen Soldaten im Birma verf\u00fcgen.\u201c Die Stiftung gab sich nun kleinlaut und bekannte, sie habe \u201edie Risiken falsch eingesch\u00e4tzt.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-15' id='fnref-2222-15' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>15<\/a><\/sup> Die Heimholung der Seelen ist also bis auf weiteres verschoben. Die nun bereits in mehreren patriotischen Vereinigungen zusammengeschlossen Protektoren der Heldenseelen werden freilich weiter die chinesische mit der japanischen Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge vergleichen und entt\u00e4uschte alte K\u00e4mpfer zitieren, wie jenen Kriegsveteranen, der auf dem Sterbebett sprach: \u201eIm Zweiten Weltkrieg waren die Chinesen in Birma die Sieger, aber nach dem Zweiten Weltkrieg sind die Japaner die Sieger.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2222#fn-2222-16' id='fnref-2222-16' onclick='return fdfootnote_show(2222)'>16<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00ad<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin, im April 2016 \u00a0\u00a0\u00a0 \u00a9 2015 Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger (u.neininger@hotmail.com)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">____________________<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (5). &nbsp; Nach Hause zu kommen, das ist die Sehnsucht vieler umherirrender Heldenseelen.\u00a0\u65f6\u4ee3\u5468\u62a5 ( Wochenzeitung Das Zeitalter) vom 25. 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