{"id":2034,"date":"2014-11-13T22:19:36","date_gmt":"2014-11-13T21:19:36","guid":{"rendered":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034"},"modified":"2018-11-26T18:45:45","modified_gmt":"2018-11-26T10:45:45","slug":"eine-unkonventionelle-grenzziehung-notizen-zur-politik-gesellschaft-und-kultur-im-grenzgebiet-von-china-birma-und-laos-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034","title":{"rendered":"Eine unkonventionelle Grenzziehung"},"content":{"rendered":"<p><!-- Google Analytics --><br \/>\n<script>\n(function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){\n(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),\nm=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)\n})(window,document,'script','https:\/\/www.google-analytics.com\/analytics.js','ga');<\/p>\n<p>ga('create', 'UA-33539497-1', 'auto');\nga('send', 'pageview');\n<\/script><br \/>\n<!-- End Google Analytics --><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0<\/strong>Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (3).<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Grenze zwischen China und Birma verlief \u00fcber weite Strecken nur im Ungef\u00e4hren, als die britische Kolonialverwaltung und die chinesische Regierung beschlossen, das Grenzgebiet gemeinsam zu vermessen und den Grenzverlauf \u00a0zu kartographieren. Im M\u00e4rz 1894 kam ein erster Vertrag zustande, der jedoch einen zweihundert Meilen breiten Abschnitt des gebirgigen Territoriums unbe\u00adr\u00fccksichtigt lie\u00df.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-1' id='fnref-2034-1' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>1<\/a><\/sup> Dort siedelten die Wa, ein als unleidlich verrufenes Volk, das seine Felder mit abgeschlagenen, auf Stangen oder in Baumkronen zur Schau gestellten K\u00f6pfen markierte.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-2' id='fnref-2034-2' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>2<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um die Jahrhundertwende versuchten Briten und Chinesen dann, ihre Anspr\u00fcche auf m\u00f6glichst gro\u00dfe Teile des umstrittenen Gebiets durchzusetzen. Die Briten versuchten, die Dorf\u00e4ltesten der Kopfj\u00e4ger f\u00fcr sich zu ge\u00adwinnen, und die Chinesen stellten erst einmal einen Grenzstein auf, den die Briten bald wieder ab\u00adtransportierten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den politischen Ideen, die der Kolonialismus nach Ostasien brachte, ge\u00adh\u00f6rte die Vor\u00adstellung von einer exakt zu definierenden Staatsgrenze. Traditionell kannten die politischen Zentren in China und in Birma nur Grenzgebiete, \u00fcber die sie manchmal mehr, meist aber weniger Kontrolle hatten. Um mehr Kontrolle aus\u00fcben zu k\u00f6nnen, hatten die Chinesen Anfang des f\u00fcnfzehnten Jahrhunderts in den s\u00fcdwestlichen Grenzgebieten ihres Reiches ein System der Vasallenschaft, das <em>Tusi zhidu<\/em> \u571f\u53f8\u5236\u5ea6, eingef\u00fchrt. M\u00e4chtige Stam\u00admes\u00adoberh\u00e4upter wurden vom Kriegsministerium in Peking zu <em>Territorial\u00adkommandeuren<\/em> (Tusi) ernannt. Die kaiserliche Ernennungsurkunde, das Dienstsiegel und der offizielle Rang verliehen ihnen zus\u00e4tzliches Prestige. Als Gegenleistung verlangten die Chinesen die j\u00e4hrli\u00adche Entsendung einer Tribut\u00adgesandtschaft und einen symbolischen Steuerbetrag.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-3' id='fnref-2034-3' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>3<\/a><\/sup> Zur Vor\u00adbereitung auf das patrilinear vererbte Amt sollte der \u00e4lteste Sohn des Territorial\u00adkom\u00adman\u00addeurs zur Schule gehen und eine konfuzianische Erziehung erhalten.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-4' id='fnref-2034-4' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>4<\/a><\/sup> Wichtig war der chi\u00adne\u00adsi\u00adschen Regierung dann vor allem noch, dass sich die Kommandeure verb\u00fcndeten, um so ein ge\u00adschlossenes be\u00adfriedetes Territorium zu schaffen, das sich bis an die Reichsgrenze aus\u00addehnen sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eWilden Wa\u201c, die zu beiden Seiten der Grenze siedelten, widerstanden frei\u00adlich allen Anstrengungen, sie unter Kontrolle zu bringen, und so blieb ihr Gebiet Nie\u00admands\u00adland. Das alte konfuzianische Kaiserreich konnte sich damit abfinden. Dann aber wurden unter westlichem Einfluss Grenz\u00adfragen zum Gegenstand der nationalen Heilslehre. <em>Die Verteidigung unserer heiligen Erde bis zum letzten Blutstropfen!<\/em> Dazu muss einer nat\u00fcrlich genau wissen, wo die Grenze verl\u00e4uft. F\u00fcr Niemandsl\u00e4nder war da kein Platz mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der birmanischen Seite der Grenze waren die Verh\u00e4ltnisse traditionell noch un\u00fcber\u00adsichtlicher als in China. Jenseits des Gebiets der Wa lagen die von F\u00fcrsten (Sawbwa) regierten Staaten der Shan, die dem birmanischen K\u00f6nig Tribut schuldeten, aber ansonsten ihre Unabh\u00e4ngigkeit bewahrten. Mit der Vertreibung des letzten K\u00f6nigs (1885) und der folgenden Annexion der <em>Shan States<\/em> durch die Engl\u00e4nder zerbrachen die alten Arrangements.\u00a0 Die neuen Herren dr\u00e4ngten gleich nach ihrer Macht\u00fcbernahme auf eine klare Grenzziehung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vizekommissar des Distrikts Myitkyina, W. A. Hertz, der mit der Wahrnehmung der britischen Interessen beauftragt war, schrieb in einem vertraulichen Bericht, das chinesische Anrecht auf das Wa-Gebiet sei \u201enicht sehr stark, aber es ist st\u00e4rker als das unsere, denn wir haben gar keines \u2026\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-5' id='fnref-2034-5' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>5<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Februar 1934 entsandte die Kolonialregierung einen Trupp Soldaten zu den Silberminen von Lufang, um den Gouverneur von Y\u00fcnnan an der Wahrnehmung der Sch\u00fcrfrechte zu hindern, die er sich bei den Wa von Banhong gesichert hatte. Die Wa widersetzten sich den Briten und erhielten dazu Waffen aus Y\u00fcnnan.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-6' id='fnref-2034-6' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>6<\/a><\/sup> Die Regierung in Nanking unter Chiang Kai-shek, die auf die britische Unterst\u00fctzung\u00a0 gegen Japan hoffte, suchte eine Eskalation zu verhindern und verst\u00e4ndigte sich nun mit der Kolonialregierung darauf, die Grenzziehung einer Kommission zu \u00fcbertragen, deren Vorsitzender vom V\u00f6lkerbund ernannt werden sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kommission unter dem Vorsitz des Schweizer Milit\u00e4ringenieurs Fr\u00e9d\u00e9ric Iselin begann im Dezember 1935 mit Vermessungsarbeiten. Im Fr\u00fchjahr 1937 waren die Arbeiten dann abgeschlossen. Ein erster Vorschlag Iselins, das Territorium als Einheit zu erhalten und dazu eine \u201eoffizielle Grenze\u201c und eine \u201epolitische Grenze\u201c anzuerkennen, wurde von den Engl\u00e4ndern abgelehnt, denn faktisch w\u00e4re das umstrittene Gebiet damit ganz an China gefallen.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-7' id='fnref-2034-7' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>7<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch den Ausbruch des chinesisch-japanischen \u00a0Krieges und die folgenden politischen Umw\u00e4lzungen kamen die Verhandlungen zu keinem Abschluss. Erst im Oktober 1960 kam dann ein Vertrag zustande, der die Grenzziehung zwischen Birma und China endg\u00fcltig festlegte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Vermessung des unzug\u00e4nglichen Territoriums war ein Heer von Lastentr\u00e4gern und Maultiertreibern notwendig. Bei den Nachvermessungen waren allein auf der birmanischen Seite der Grenze 5.600 Tr\u00e4ger und 2.400 Maultiere im Einsatz.<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-8' id='fnref-2034-8' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>8<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer Sammlung von Interviews<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-9' id='fnref-2034-9' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>9<\/a><\/sup>, in der Pferdetreiber (Mafu \u9a6c\u592b) und Karawanenf\u00fchrer (Maguotou \u9a6c\u9505\u5934) von den alten Zeiten erz\u00e4hlen, erinnert sich Zhao Haiqing, der in den drei\u00dfiger Jahren am Transport der Ausr\u00fcstung f\u00fcr die Vermessungs\u00adtrupps beteiligt war:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zhao: \u201eIch war mit der Pferdekarawane von\u00a0 Ma Yaochun unterwegs. Ich kochte f\u00fcr die Karawane. An Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern. Die Oberbosse waren Mitglieder der neutralen Kommission (\u4e2d\u7acb\u59d4\u5458) , alles hohe Tier aus China, Birma und England. Wenn man chinesisches Gebiet verl\u00e4sst, ist man auf englischem Gebiet. Beide L\u00e4nder haben um das Land gestritten, deshalb sollte die Grenze gezogen werden, sodass jeder wei\u00df, was ihm geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Interviewer (Ma Cunzhao): \u201eWie hat man den Grenzverlauf festgelegt? Nach welcher Methode?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Zhao: \u201eEs gab viele schlaue Leute (\u80fd\u4eba), die bei der Grenzziehung beteiligt waren. Sie waren f\u00fcr verschiedene Sachen zust\u00e4ndig: eine Gruppe f\u00fcr die Vermessung der Berge und Fl\u00fcsse, andere kletterten auf die Berge, um den Stand der Sterne zu markieren. Wir waren mit dabei, als die Grenze beguckt wurde. Zuerst leitete ein Mitglied der neutralen Kommission eine Sitzung und man beschloss, den Grenzverlauf durch das Schlachten eines Rindes zu ermitteln. Dann wurde ein flaches St\u00fcck Land ausgesucht und\u00a0 dann wurde erkl\u00e4rt, von wo bis wo das St\u00fcck Land reichte. Nachdem man das Rind get\u00f6tet hatte, schaute man, in welche Richtung der R\u00fccken des Rindes fiel und in welche Richtung die F\u00fc\u00dfe.\u00a0 Zeigte der R\u00fccken nach China und die F\u00fc\u00dfe nach England, so\u00a0 geh\u00f6rte das St\u00fcck Land zu China.\u00a0 Zeigte der R\u00fccken in Richtung England und die F\u00fc\u00dfe in Richtung China, musste China dieses St\u00fcck an England abtreten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Interviewer: \u201eIst diese Methode denn genau?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Zhao: \u201eNa, das war nicht so wie bei der Aufteilung von Familienbesitz, wo es viel Streiterei und gro\u00dfes Gezeter gibt.\u00a0 Die Kala<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-10' id='fnref-2034-10' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>10<\/a><\/sup> hassten die Engl\u00e4nder auch. Die Wa haben die Rinder geschlachtet und dabei das Rind an Kopf und Schwanz festgehalten und mit einem einzigen Schnitt get\u00f6tet. Immer wenn der R\u00fccken in Richtung England zu fallen drohte, zogen sie es in Richtung China r\u00fcber. Wir haben ihnen auch dabei geholfen, weil es Spa\u00df machte.\u201c<sup class='footnote'><a href='http:\/\/ulrichneininger.de\/?p=2034#fn-2034-11' id='fnref-2034-11' onclick='return fdfootnote_show(2034)'>11<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Berlin, im Januar 2015<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a9 2015 Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger (u.neininger@hotmail.com)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"clip-container\" data-reactid=\"33\"><a contextmenu=\"clip-image-context\" href=\"https:\/\/i0.wp.com\/screenshotscdn.firefoxusercontent.com\/images\/78d1771d-d808-4633-b902-5328a1aec7a7.png?ssl=1\" data-reactid=\"34\"><img decoding=\"async\" id=\"clipImage\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/screenshotscdn.firefoxusercontent.com\/images\/78d1771d-d808-4633-b902-5328a1aec7a7.png?w=584&#038;ssl=1\" alt=\"\" data-reactid=\"35\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/a><\/div>\n<p>Ein chinesischer Beamter und sein Gefolge bei der Grenzziehung 1899. Foto: James George Scott<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ngcs.staatsbibliothek-berlin.de\/?action=metsImage&amp;format=jpg&amp;metsFile=PPN659094002&amp;divID=PHYS_0501&amp;width=800&amp;rotate=0\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amanda Kwan &amp; Ulrich Neininger,\u00a0Notizen zur Politik, Gesellschaft und Kultur im Grenzgebiet von China, Birma und Laos (3). 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