{"id":1270,"date":"2013-02-07T17:12:34","date_gmt":"2013-02-07T09:12:34","guid":{"rendered":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?page_id=1270"},"modified":"2016-03-30T14:49:54","modified_gmt":"2016-03-30T12:49:54","slug":"wie-eine-frau-zur-herrscherin-uber-die-welt-ausgerufen-wurde-marchen-des-wa-volkes","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ulrichneininger.de\/?page_id=1270","title":{"rendered":"Wie eine Frau zur Herrscherin \u00fcber die Welt ausgerufen wurde. M\u00e4rchen des Wa-Volkes (in Vorbereitung)."},"content":{"rendered":"<h2 style=\"text-align: justify;\">Das Reissch\u00e4chtelchen<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Dorf lebten vor langer Zeit Nachbarn vom Volk der Wa und vom Volk der Dai, die versuchten, einander durch gute Werke zu \u00fcbertreffen. Im Dorf wohnte auch ein junger Wa, der arm und stark und flei\u00dfig war. Der sagte sich: \u201eDie reichen Dai opfern dem Buddha Gold, Silber und Juwelen. Die reichen Wa stiften Rinder, Schafe und Schweine f\u00fcr die Festm\u00e4hler. Ich aber bin arm. Ich kann dem Buddha keine Reicht\u00fcmer opfern und die Nachbarn nicht zum Festmahl laden. Aber dennoch will ich gute Werke tun!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img decoding=\"async\" title=\"Weiterlesen \u2026\" src=\"https:\/\/i1.wp.com\/ulrichneininger.de\/wordpress\/wp-includes\/js\/tinymce\/plugins\/wordpress\/img\/trans.gif?w=584\" alt=\"\" data-recalc-dims=\"1\" \/>Als er sah, dass im Dorf die H\u00fctte einer Familie eingest\u00fcrzt war, schnitt er am Berghang Drachenbambus und Silberhaargras, schn\u00fcrte das Gras zu B\u00fcndeln und baute die H\u00fctte wieder auf. Abends, als die Familie vom Feld zur\u00fcckkehrte, dankte sie ihm: \u201eFreund, du hast ein gutes Herz. Du hast so schwer gearbeitet. Wie k\u00f6nnen wir dich daf\u00fcr entlohnen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch brauche keinen Lohn\u201c, antwortete der Bursche.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWas, du willst gar nichts annehmen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch bin arm. Ich kann keine Gaben opfern und keine Gastm\u00e4hler geben. So habe ich eben eure H\u00fctte wieder aufgebaut.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dorf gab es einen buddhistischen Tempel, in dem ein einziger M\u00f6nch wohnte. Als der junge Bursche w\u00e4hrend eines Gewitters bemerkte, dass es in den Tempel hineinregnete, holte\u00a0 er, unbek\u00fcmmert um Blitz und Donner, hurtig eine Leiter und reparierte das Dach. Als der M\u00f6nch ihn daf\u00fcr entlohnen wollte, lehnte er wieder ab: \u201eIch bin arm. Ich kann keine Gaben opfern und keine Gastm\u00e4hler geben. So habe ich eben das Tempeldach abgedichtet.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da sprach der M\u00f6nch: \u201eDu bist jung und eifrig. Lass uns gemeinsam viele gute Werke tun!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der junge Wa folgte dem M\u00f6nch, und die beiden waren schon \u00fcberall f\u00fcr ihre Barmherzigkeit bekannt, als sie durch einen tiefen Wald wanderten und unter einem Baum ein B\u00fcndel bemerkten. Sie knoteten das B\u00fcndel auf und fanden einen Eisenhammer, einen Mei\u00dfel, ein auf Palmbl\u00e4ttern ge\u00adschrie\u00adbenes heiliges Buch und einen Wanderstab. \u201eDieses Geschenk macht uns der Baumgeist\u201c, erkl\u00e4rte der M\u00f6nch freudig. \u201eEr will uns helfen, gute Werke zu vollbringen. Nimm du den Hammer und den Mei\u00dfel. Ich nehme den Stock und das Buch.\u201d<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie wanderten weiter und kamen in ein Dorf, in dem ein F\u00fcrst einen goldenen Palast bewohnte. In dem f\u00fcrstlichen Dorf las der M\u00f6nch einer Witwe aus dem heiligen Buch vor, der junge Bursche brachte ihre H\u00fctte in Ordnung, trug Wasser herbei und war ihr auch sonst in jeder Weise behilflich. Nach einigen Tagen aber nahm der M\u00f6nch den Wanderstab und das heilige Buch und zog los, um auf einem weit entfernten Berg die Lehre des Buddha zu verk\u00fcnden. Der Junge aber wollte bis zu seiner R\u00fcckkunft bei der Witwe wohnen bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da geschah es, dass der Junge am goldenen Palast vorbeiging und durchs Fenster die zweite Tochter des F\u00fcrsten sah. Sie hie\u00df Yi und war unbeschreiblich sch\u00f6n. In Scharen kamen von \u00fcberall her reiche M\u00e4nner, die sie zur Frau haben wollten. Sehns\u00fcchtig und ohne Hoffnung dachte der Junge an die sch\u00f6ne Yi, wanderte zum Dorf hinaus und stieg einen Berghang hoch, als er oben an einer Felswand eine Kobra entdeckte, die sich m\u00fchevoll in ihre H\u00f6hle zw\u00e4ngte. Er dachte bei sich: \u201eAuch eine Schlange hat eine Seele. Helfe ich ihr, so vollbringe ich ein gutes Werk.\u201c Sogleich hangelte er sich die Steilwand hoch, immer in Gefahr abzust\u00fcrzen. Dann nahm er Hammer und Mei\u00dfel und erweiterte<em> dingding dangdang<\/em> die Felsspalte, die zur H\u00f6hle der Schlange f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als nun die Spalte gro\u00df genug war, kletterte er wieder hinunter. Kaum stand er auf dem Boden, kam die Kobra aus der H\u00f6hle, steckte den Kopf aus der \u00d6ffnung und war erstaunt wie leicht\u00a0 sie jetzt hinaus und und hinein schl\u00fcpfen konnte. Da rief sie: \u201eWelcher gute Freund hat mir da geholfen die Spalte zu erweitern? Tritt nur hervor, ich m\u00f6chte dich belohnen. Tritt nur hervor!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch war\u2019s\u201c, antwortete der Junge und trat unter einer Baumkrone hervor. \u201eIch wollte dir einfach helfen, damit du es ein wenig bequemer hast.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDanke Freund, jetzt ist der Eingang gro\u00df genug f\u00fcr mich. Ich wollte mich schon nach einer anderen H\u00f6hle umsehen. Da kam deine Hilfe gerade rechtzeitig. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich dich gerne entlohnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch will keinen Lohn! Auf Wiedersehen, Freund!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWarte mal!\u201c, rief die Schlange, kroch in ihre H\u00f6hle und kam mit einem Sch\u00e4chtelchen im Maul zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eHier schenke ich dir eine Reisschachtel. Du musst dazu noch einen Spruch wissen. Wenn du Geld brauchst, sag den Spruch auf und sch\u00fcttle das Sch\u00e4chtelchen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der Junge an diesem Abend sp\u00e4t nach Hause kam, setzte er sich zu der Witwe und sagte: \u201eMutter, kannst du bitte f\u00fcr mich um die Hand der zweiten Tochter des F\u00fcrsten anhalten?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erschrocken dachte die Witwe bei sich: \u201eDieser kleine Kerl muss verr\u00fcckt geworden sein. Hat nicht einmal anst\u00e4ndige Hosen anzuziehen und will die zweite Tochter des F\u00fcrsten zur Frau haben!\u201d Weil sie aber dem Jungen nichts abschlagen konnte, willigte sie ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag stimmte sie auf dem Reisstampfplatz des Dorfes ein so gro\u00dfes Geheul an, dass von \u00fcberallher die Leute zusammenliefen. \u201eWer jammert denn da so laut?\u201c Auch aus dem Palast eilten die H\u00f6flinge herbei, um zu erfahren, wer da den Dorffrieden st\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer junge Kerl in den geflickten Hosen\u201c,\u00a0 hie\u00df es \u201ewill die zweite Tochter des F\u00fcrsten heiraten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck im Palast erstatteten die H\u00f6flinge dem F\u00fcrsten Bericht: \u201eDer junge Kerl in den geflickten Hosen will Eure zweite Tochter heiraten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F\u00fcrst wollte das zuerst gar nicht glauben. Dann aber rief er zornig: \u201eWieviele reiche junge M\u00e4nner haben sich schon um sie beworben? Und haben sich nicht wunderbar herausgeputzte Burschen in Scharen eingefunden, um unsere Yi zu heiraten? Die Witwe ist wahrhaft dreist! Treibt sie weg!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie jagten die Witwe vom Platz. Mutlos kam sie in die H\u00fctte zur\u00fcck, berichtete von den Ereignissen und riet dem Jungen alle Hoffnung aufzugeben. Der Junge aber sprach: \u201eGeh noch einmal zum Reisstampfplatz, vielleicht \u00e4ndert der F\u00fcrst doch noch seine Meinung.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nur weil die Witwe so gro\u00dfes Mitleid mit dem Jungen hatte, kehrte sie auf den Platz zur\u00fcck, um wieder durch ein gro\u00dfes Geheul das ganze Dorf aufzust\u00f6ren. Und wieder eilten die H\u00f6flinge herbei. Als sie aber diesmal im Palast Bericht erstatteten, befahl der F\u00fcrst finster: \u201eSoll er die Yi doch heiraten! Aber zuerst muss er achtzehn Kr\u00fcge, neun Kr\u00fcge gef\u00fcllt mit Gold und neun mit Silber, bringen. Kann er das nicht, werden wir den seltsamen Brautwerber t\u00f6ten!\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Witwe war noch nicht vom Reisstampfplatz zur\u00fcck, als die H\u00f6flinge schon erschienen, um dem Jungen den Befehl des F\u00fcrsten zu \u00fcberbringen. Der Junge aber sagte ruhig: \u201eDann z\u00e4umt schon mal die Maultiere auf, damit ihr die Sch\u00e4tze auch abtransportieren k\u00f6nnt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kaum waren die erstaunten H\u00f6flinge fort, nahm der Junge die Reisschachtel und sprach: \u201eReissch\u00e4chtelchen, Reissch\u00e4chtelchen, ich will die F\u00fcrstentochter Yi heiraten, ich brauche neun Kr\u00fcge Gold und neun Kr\u00fcge Silber.\u201c Dann sch\u00fcttelte er das Sch\u00e4chtelchen, und sogleich fiel Gold und Silber heraus, genug um achtzehn Kr\u00fcge bis an den Rand zu f\u00fcllen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F\u00fcrst erhielt, was er verlangt hatte, und so blieb ihm nichts anderes \u00fcbrig, als dem Jungen die sch\u00f6ne Yi zu Frau zu geben. Die sch\u00f6ne Yi liebte ihren Mann sehr. Der F\u00fcrst freilich war voller Neid und Hass. So sagte er zu seinen Vertrauten: \u201eIch will doch wissen, woher der Kerl mit seinen geflickten Hosen solche Reicht\u00fcmer hat. Sicher verbirgt er irgendwo einen Schatz.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anderentags befahl er seine Tochter zu sich und fragte sie nach dem Geheimis ihres Gatten. Yi traute sich nicht ihrem Vater etwas zu verschweigen, und so sagte sie: \u201eMein Gatte besitzt nur einen Hammer und einen Mei\u00dfel. Und dann hat er auch noch ein kleines Reisk\u00e4stchen, das er als besondere Kostbarkeit unter unserem Kopfkissen aufbewahrt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der F\u00fcrst wartete bis seine Tochter einmal allein zu Hause war. Dann besuchte er sie. Wie sie sich wegdrehte, um einen Topf Wasser aufzusetzen, griff er unters Kopfkissen und vertauschte das Zauberding gegen ein ganz gew\u00f6hnliches Sch\u00e4chtelchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur\u00fcck im Palast sch\u00fcttelte er das gestohlene Sch\u00e4chtelchen und sagte dazu allerlei Spr\u00fcche auf. Aber sobald er es \u00f6ffnete, fand er weder Gold noch Silber. Das Sch\u00e4chtelchen blieb einfach leer. Zornig befahl er seinen H\u00f6flingen, die sch\u00f6ne Yi in den Palast zur\u00fcckzubringen. Ihren Ehemann aber machte er zum Sklaven und verlieh ihn an reiche Familien, wo er den Kuhstall ausmisten, die Pferde striegeln und den Schweinkoben s\u00e4ubern musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da aber kam der M\u00f6nch nach seiner Wanderung zur\u00fcck und h\u00f6rte von der Bitternis, die der junge Bursche erleiden musste. Er rief ihn heimlich zu sich und gab ihm eine Blume f\u00fcr seine Frau. Es gelang dem Ehemann, man wei\u00df nicht wie, die Palastwachen zu \u00fcberlisten, die sch\u00f6ne Yi zu sehen und ihr die Blume zu schenken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit der Blume im Haar verabschiedete die sch\u00f6ne Yi ihren Mann. Kaum war er fort, ver\u00e4nderte sie sich auf seltsame Weise. Aus der sanften F\u00fcrstentochter wurde ein b\u00f6ses Weib, das im Palast gleich Feuer legte. Kaum hatten die H\u00f6flinge das Feuer gel\u00f6scht,\u00a0 da zertrampelte sie schon im f\u00fcrstlichen Garten das Gem\u00fcse. Als der G\u00e4rtner sie aufhielt, rannte sie in den f\u00fcrstlichen Kuhstall, scharrte eine Handvoll Mist zusammen, um den Kot in den Brunnen zu werfen und das Trinkwasser zu verseuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun holte man den Arzt. Als der aber keinen Rat wusste, lie\u00df der F\u00fcrst den M\u00f6nch rufen. Der M\u00f6nch sprach: \u201eDeine Tochter ist durch die Trennung verr\u00fcckt geworden. Wenn du sie ihrem Mann zur\u00fcckgibst, bleiben dir und deinem Reich gro\u00dfes Unheil erspart. Freilich musst du auch deinem Schwiegersohn sein Sch\u00e4chtelchen zur\u00fcckgeben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der F\u00fcrst zustimmte, das Sch\u00e4chtelchen holen lie\u00df und Befehl gab den seinen Schwiegersohn freizulassen, vertauschte der M\u00f6nch in einem unbeobachteten Augenlick die Blume im Haar der F\u00fcrstentochter mit einer gew\u00f6hnlichen Blume.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sch\u00f6ne Yi war nun sanft und freundlich wie zuvor. Sie ging mit ihrem Mann zur\u00fcck in ihre H\u00fctte, und fortan lebten sie gl\u00fccklich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u00dcbersetzt und bearbeitet von Nina Richter &amp; Ulrich Neininger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Reissch\u00e4chtelchen &nbsp; In einem Dorf lebten vor langer Zeit Nachbarn vom Volk der Wa und vom Volk der Dai, die versuchten, einander durch gute Werke zu \u00fcbertreffen. 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